Leeberghof   Hotel Leeberghof GmbH
Ellingerstr. 10
83684 Tegernsee


Der Leeberghof im Wandel der Zeit

Zwischen Nostalgie und Einmaligkeit.

Es ist die Aussicht, schwören die einen. Es ist das Hotel, schwärmen die anderen. Es ist die Mischung aus beidem, sagen die Sinne. Und die Wahrheit ist, dass der Leeberghof in seiner fast 150-jährigen Geschichte nie schöner, nie romantischer, nie lieblicher war. Weil es Helmut Huber, der dieses Kleinod im Jahr 2000 erwarb, auf wunderbare Weise gelang, die Nostalgie einzufangen und ihr ein modernes, zeitgemäßes Ambiente einzuhauchen. Wer den neuen Leeberghof sieht, hat den alten sofort vor Augen, weil sich scheinbar nichts verändert hat. Und schaut ungläubig drein, wenn Helmut Huber versichert: »Es gibt nur eine einzige Wand, die vom alten Gebäude übrig geblieben ist«. Das ist die, die mit Inschriften und Malereien an die wechselhafte Vergangenheit des Anwesens erinnert. Am Giebel, unter den Hinweisen auf die Schutzheiligen Leonhard und Florian, ist der Erbauer und erste Besitzer verewigt: »Erb. v. M.M. 1860«. Dass es sich dabei um einen gewissen Martin Maier handelte, muss der Vollständigkeit halber erwähnt werden.

 

Bedeutend prominenter war der Königliche Kommerzienrat Georg Theodor Pschorr aus der Münchner Brauereidynastie, dessen Namenskürzel über einer der Eingangstüren darauf hinweisen, dass er den Leeberghof 1917 erwarb und 1927 renovierte. Bis dahin hatte das Haus bereits zehnmal den Besitzer gewechselt, was schlicht damit zu tun hat, dass es in harten Wintern äußerst mühsam war, die steile Anfahrt hinauf zum Leeberghof zu meistern. Solche Probleme kennt der neue Hofherr nicht. Dafür einige andere, die Helmut Huber in drei Jahren Um- und Neubauzeit erlebte. Aber der Blick geht nach vorne, im Leeberghof herrscht ein neuer Geist. Er heißt Teamgeist und verwöhnt alle, die den Weg hoch hinauf über den Tegernsee finden. Denn dort vereinen sich Aussicht und Gastfreundschaft zu einem einmaligen Erlebnis für die Seele. Und ja, dies ist eine Liebeserklärung an den Leeberghof. Weil diejenigen, die dort zu Gast sind und das Besondere suchen, ihn kennen- und lieben lernen werden.